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16.05.2013
König setzt sich für bessere Bahnanbindung ein
Der Hofer CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König und Hans-Peter Baumann, CSU-Stadtrat aus Schwarzenbach an der Saale, sind sich einig, dass das neue Fahrplankonzept der Deutschen Bahn (die Frankenpost berichtete) ein weiterer deutlicher Rückschritt für die Bahnanbindung der gesamten Region ist.
Deshalb hat sich Landtagsabgeordneter Alexander König in einem Brief an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn in Bayern, Klaus-Dieter Josel, gewandt.
„Bisher konnte man mit seinem Fahrrad in Schwarzenbach an der Saale in den Zug einsteigen, umsteigefrei nach Würzburg fahren und von dort per Rad den Mainradweg erkunden“, so Stadtrat Hans-Peter Baumann. Baumann macht deutlich, dass gerade für Fahrradtouristen zweimaliges Umsteigen in Züge, die weniger Platz für Fahrräder bieten, vollkommen unattraktiv sei: „Das neue Fahrplankonzept bedeutet unter anderem das Aus für Fahrradausflüge mit der Bahn Richtung Würzburg“, so Baumann, der nicht nachvollziehen kann, wie der Schwarzenbacher Bürgermeister Alexander Eberl diesen Rückschritt der Deutschen Bahn für seine Stadt gutheißen kann.
„Das Bahnangebot in der Region muss vor allem und vorrangig durch die dringend notwendige Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale entscheidend verbessert werden“, schreibt Alexander König an Klaus-Dieter Josel. König macht deutlich, dass es die Verantwortlichen in der Region und auch die Bahnkunden nicht hinnehmen werden, dass die Deutsche Bahn im Rahmen neuer Fahrplankonzepte die Bahnanbindung der Region Hof immer weiter verschlechtert. „Die Verkehrsanbindung einer Region zählt zu den wichtigsten Standortfaktoren. Deshalb fordere ich die Deutsche Bahn auf, endlich ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Bahnanbindung vor Ort zu einem positiven Standortfaktor auszubauen“, unterstreicht Landtagsabgeordneter Alexander König in seinem Schreiben an den bayerischen Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn, Klaus-Dieter Josel.