Archiv

12.12.2012
Alexander König zieht Jahresbilanz des Kreisverbands
Die letzte Kreisvorstandsitzung der CSU im Hofer Land in diesem Jahr nutzte Kreisvorsitzender Alexander König, um die Position der CSU zum Thema Windräder im Landkreis Hof noch einmal deutlich zu machen: „Beim Thema Windradstandorte kommt es ganz entscheidend auf das richtige Maß und den richtigen Ort an. In der Zukunft muss mehr auf die Menschen vor Ort Rücksicht genommen werden“, forderte Alexander König.
Das Bild zeigt von links: Alfred Schlegel, Alexander König MdL, Christa Fickenscher und Erich Pöhlmann.
Der Landtagsabgeordnete stellte fest, dass in der Vergangenheit zu leichtfertig mit den Entscheidungen für neue Windradstandorte umgegangen worden ist. „Wir stehen zur Energiewende und brauchen dazu auch Windräder, Vorrang haben für uns aber die Menschen und unsere Landschaft, die gerade im Hofer Land einen Wert an sich darstellt“, betonte König. Der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete unterstützt die Bürgermeister und Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen immer neue Standorte für Windkraft und gegen die Umzingelung ganzer Ortschaften wehren.
Eine positive Bilanz zog Alexander König in seinem Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr: „Wir können zufrieden sein, weil auf allen Ebenen viel geleistet wurde.“ Mit Unterstützung des Freistaates Bayern wurde in den Kommunen im Hofer Land viel investiert: Angefangen von den Leuchtturmprojekten in der Stadt Hof, mit denen der Investitionsstau der vergangenen Jahrzehnte beseitigt wurde, bis zu Städtebau- und Dorferneuerungsmaßnahmen in den Städten und Gemeinden im Landkreis wurde durch zahllose Baumaßnahmen die Lebensqualität in unserer Heimat gesteigert. Möglich wurde dies auch durch die gute Wirtschaftslage in der Region und die niedrige Arbeitslosenquote. „Dass im Hofer Land die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze kontinuierlich zunimmt, ist eines der wichtigsten Signale für die positive Entwicklung unserer Region“, machte Alexander König deutlich. Die bayerische Staatsregierung unterstützt diesen Aufwärtstrend mit aller Kraft. Das belegt unter anderem das neue bayerische Industriebrachen-Programm, das extra für die Industriebrache Erba in Schwarzenbach am Wald aufgelegt wurde. König freute sich in seinem Jahresrückblick, dass sein Einsatz für Schwarzenbach am Wald Früchte trägt und die Stadt das ehemalige Erbagelände mit voraussichtlich 3,5 Millionen Euro Fördermittel vom Freistaat Bayern sanieren und langfristig an die Rehau AG vermieten kann.
Auch für die CSU im Hofer Land zog Kreisvorsitzender Alexander König eine positive Bilanz. Weit mehr als 2000 Mitglieder engagieren sich in der CSU und ihren Arbeitsgemeinschaften Frauen Union, Junge Union und Senioren Union. Neben der kommunalpolitischen Arbeit haben sich der Kreisverband und zahlreiche Ortsverbände in 2012 wieder mit aktuellen Themen auseinandergesetzt und die Bürgerinnen und Bürger zu Informationsveranstaltungen eingeladen. Crystal Speed, die Zukunft der Pflege und der ärztlichen Versorgung, die Schulstandorte im Landkreis, die Schülerbeförderung, zunehmende Spielhallenstandorte und die Verfügbarkeit von Arbeitskräften in der Zukunft standen unter anderem auf der Tagesordnung der CSU im Hofer Land. Stellvertretend für viele ehrenamtlich engagierte CSU-Mitglieder, die die Ortsverbände aktiv gestalten, wurden zum Jahresabschluss drei besonders verdiente Mitglieder geehrt: CSU-Kreisvorsitzender Alexander König bedankte sich bei seinen drei ehemaligen Stellvertreter Christa Fickenscher aus Selbitz, Erich Pöhlmann aus Oberkotzau und Alfred Schlegel aus Sparneck für ihre langjährigen Verdienste für ihre Partei. „Ihr habt die  CSU im Hofer Land durch Eure Aktivitäten und Euer Engagement in besonderer Weise jahrzehntelang geprägt“, so König. Besonders hob der Kreisvorsitzende hervor, dass alle drei auch nach Niederlagen und in schwierigen Zeiten zu ihrer Partei gestanden haben. Für ihre Verdienste wurden Fickenscher, Pöhlmann und Schlegel mit der Silbernen Ehrenraute des CSU Kreisverbandes Hof-Land geehrt.