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30.10.2012
Alexander König wirbt für Ausbau der B 173
In einem Brief an den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann spricht sich der Hofer Landtagsabgeordnete für den Ausbau der B 173 zwischen der Abfahrt Berg und Hof aus.
Die sechs Kilometer lange Begrenzung auf 70 km/h nahm Alexander König zum Anlass erneut für den Ausbau der B 173 zu werben.
Damit reagiert König auf die Entscheidung der Regierung von Oberfranken die B 173 auf dieser Strecke zu einer Tempo-70-Zone zu machen.
„Ich halt nichts davon die Menschen auf so einer langen Strecke mit Geschwindigkeitsbegrenzungen aufzuhalten. Hier erscheint mir ein Ausbau der Strecke für deutlich sinnvoller“, so Alexander König. Demnach sollen die Kreuzungen dem Verkehrsaufkommen angepasst werden und Teilstücke der Strecke zweispurig ausgebaut werden. Bereits 2005 hatte sich Alexander König an das Innenministerium gewandt und eine Überholspur auf der B 173 für die Steigung zwischen Köditz und der Autobahnauffahrt zur A 72 gefordert. Der damalige Innenminister Günther Beckstein hatte die Notwendigkeit des Ausbaus schon damals bestätigt.
„Die B 173 ist eine wichtige Anbindung für den gesamten Frankenwald. Dementsprechend hat sich auch das Verkehrsaufkommen in den letzten Jahren entwickelt. Ein Ausbau ist die einzig sinnvolle und auch nachhaltige Lösung“, mahnt Alexander König in seinem Schreiben an den Innenminister. Denn die Geschwindigkeitsbegrenzung bekämpfe aus seiner Sicht nur die Symptome einer Überlastung der Strecke. „Die langfristige Lösung muss der Ausbau der B 173 sein. Wir müssen die Kapazität der Bundesstraße an das hohe Verkehrsaufkommen anpassen“, erklärt Alexander König. Eine solche Geschwindigkeitseinschränkung könne dabei immer nur eine Übergangslösung sein.
Gleichzeitig fordert König die Offenlegung der Unfallstatistik für diese Strecke. „Die Unfallhäufigkeit auf dem gesamten Streckenabschnitt muss auf jeden Fall noch einmal überprüft werden“, so Alexander König. Er fordert die Tempo-70-Zone auf der gesamten Strecke zu Überdenken und nach nachhaltigeren Lösungsansätzen zu suchen. Dabei führe an einem Ausbau der Strecke kein Weg vorbei, so König abschließend.