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09.04.2014
König informiert sich bei Smart Grid Solar
Der Hofer CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König hat sich zusammen mit dem Hofer Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner bei einem Besuch über die Arbeit des Forschungsprojekts Smart Grid Solar in Hof informiert.
„Am Standort Hof wird angewandte Energieforschung betrieben. Die Arbeit hier ist grundlegend für unsere künftige sichere Stromversorgung“, zeigte sich Alexander König bei seinem Besuch von dem Forschungsprojekt beeindruckt. Konkret sind die Mitarbeiter von Smart Grid Solar unter Leitung von Professor Dr. Christoph Brabec in Epplas, einem Hofer Stadtteil, und Arzberg tätig. Untergebracht ist Smart Grid Solar in den Räumen der Hofer Stadtwerke, wo sich Landtagsabgeordneter Alexander König das Projekt hat vorstellen lassen. Der Hofer Stadtteil Epplas wurde für die geplanten Versuche ausgewählt, weil dort im Verhältnis zur Einwohnerzahl relativ viele Photovoltaikanlagen Solarstrom ins Netz einspeisen. Diesen Umstand nutzen die Mitarbeiter, um das Stromnetz, dessen Stabilität und Auslastung genauestens zu erforschen. In Epplas sollen in Kürze in möglichst viele Privathaushalte digitale Messgeräte eingebaut werden, die zu jeder Zeit den aktuellen Netzzustand und damit die Netzauslastung an die Forscher von Smart Grid Solar übermitteln. „Gleichzeitig ist ein Speicher in der Größe einer Fertiggarage geplant, um Strom zwischenzuspeichern und so das Netz stabilisieren zu können“, erklärte Richard Auer, der Bereichsleiter für Erneuerbare Energien, Landtagsabgeordnetem Alexander König bei seinem Besuch. Tatsache ist, dass die Energiewende nur dann gelingen kann, wenn erneuerbare Energien wie Wind- und Sonnenstrom gespeichert werden können und genau dann zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden. „Photovoltaik- und Windstrom sind angebotsabhängig und dienen nicht zur Grundlastsicherung unseres Stromnetzes. An der Beseitigung dieses größten Problems der Energiewende und der Stabilhaltung der Netze wird im Rahmen vom Smart Grid Solar in Hof geforscht“, so Richard Auer. Nicht nur die Speicherung von Strom ist ein großes Thema vom Smart Grid Solar, auch der „intelligente Verbraucher“ wird in Hof erforscht. Ziel des Forschungsprojektes ist nämlich, Steuerungs- und Regelverfahren für den Stromverbrauch zu entwickeln, die das Netz stabilisieren und gleichzeitig Energie einsparen. „Bei meinem Besuch haben mir die verantwortlichen Mitarbeiter berichtet, dass die Zusammenarbeit mit der Hochschule Hof und regionalen Firmen einen großen Vorteil für die Forschungsarbeit in Hof bietet. Insgesamt halten Professor Brabec und seine Mitarbeiter unsere Region für optimal geeignet, weil wir Vorreiter in Sachen erneuerbare Energien sind, sowohl städtische als auch ländliche Strukturen bieten können und die Nähe zum benachbarten Ausland vorhanden ist“, berichtet Landtagsabgeordneter Alexander König nach seinem Besuch bei Smart Grid Solar. König hat die Gelegenheit genutzt und die Forscher auf hochinnovative Firmen im Hofer Land hingewiesen, die mit ihrem Know How zur positiven Entwicklung des Forschungsprojekts am Standort Hof beitragen können. „Bei Smart Grid Solar entstehen ständig neue Ideen, aus denen Zukunft gemacht wird. In Hof wird an der wichtigsten Frage überhaupt geforscht: wie und woher bekommen wir auch in Zukunft unsere sichere Stromversorgung“, stellte Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner die Bedeutung dieser Zukunftsforschung am Standort Hof heraus.     

Das Bild zeigt von links: Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Dr. Georg Jung, Forschungsgruppenleiter Smart Grids Hochschule Hof, Alexander König und Prof. Dr. Christoph Brabec, Leitung Smart Grid Solar.