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28.03.2014
König und Bär besuchen Eisenwerk
Auf Einladung des Geschäftsführers Barry Thomas Irvin besuchten CSU-Landtagsabgeordneter Alexander König und Landratskandidat Dr. Oliver Bär das Eisenwerk Martinlamitz.
 „Wir beschäftigen 450 Mitarbeiter und sind trotz der harten Konkurrenz am Markt mit der aktuellen Auftragslage sehr zufrieden“, erklärte der Amerikaner Irvin den beiden Politikern. Barry Thomas Irvin machte deutlich, dass die Weltwirtschaftskrise im Jahr 2009 auch für das Eisenwerk Martinlamitz eine schwierige Zeit war: „Wir mussten Verluste schreiben und haben trotzdem alle unsere Mitarbeiter gehalten“, so Irvin. Das Eisenwerk Martinlamitz exportiert in 22 Länder weltweit und hat im letzten Jahr 85 000 Tonnen Eisen eingeschmolzen. Beeindruckt zeigten sich Alexander König und Oliver Bär von der langen Tradition der Metallverarbeitung am Standort Martinlamitz: unzählige Generationen arbeiten dort bereits seit dem Jahr 1200 mit Metall. Herr Irvin hat Herrn König und Herrn Bär eingeladen um über die EEG-Umlage zu sprechen. „Für uns ist die Befreiung von der EEG-Umlage von großer Bedeutung.“ Der Geschäftsführer des Eisenwerks Martinlamitz machte in dem Gespräch mit König und Bär deutlich, dass das Unternehmen sehr belastet würde, was an den Kunden eins zu eins weiter berechnet werden müsste, wenn energieintensive Betriebe in Zukunft nicht mehr ausgenommen werden. „Auf einem dermaßen hart umkämpften, internationalen Markt wie dem unseren ist das nicht durchsetzbar“, so Irvin. Landtagsabgeordneter Alexander König machte deutlich, dass es für die energieintensiven Betriebe wie das Eisenwerk Martinlamitz in Sachen EEG-Umlage keine faulen Kompromisse geben darf: „Hier stehen unzählige Arbeitsplätze auf dem Spiel, König weiß von zahlreichen Unternehmen mit besonders hohem Energiebedarf, zu denen auch die ganze oberfränkische Glas- und Papierindustrie gehören. Deshalb hat der CSU-Landtagsabgeordnete auch bereits mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer gesprochen: „Der Ministerpräsident hat mir zugesagt, sich für unsere energieintensiven Betriebe massiv einzusetzen, damit die Arbeitsplätze in Oberfranken erhalten werden können“, so Alexander König. Außerdem hat König in dem Gespräch mit Seehofer gefordert, dass die Eigenstromerzeugung der Unternehmen auch künftig nicht durch die EEG-Umlage belastet werden darf. Auch Landratskandidat Dr. Oliver Bär versprach dem Geschäftsführer des Eisenwerks Martinlamitz, Barry Irvin, sich mit voller Kraft für die energieintensiven Unternehmen im Landkreis Hof und damit für den Erhalt der Arbeitsplätze im Hofer Land einzusetzen.