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11.07.2021
2,8 Mio. Euro aus Sonderfonds zur Belebung der Ortskerne von Hof, Helmbrechts, Münchberg, Oberkotzau, Rehau und Schwarzenbach a.d. Saale
Der Hofer CSU-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Alexander König, freut sich, dass der Freistaat Bayern mit dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ sechs Kommunen in Stadt und Landkreis Hof dabei unterstützt, den Folgen der Pandemie in den Ortskernen entgegenzuwirken. Insgesamt fließen auf diesem Weg 2,8 Millionen Euro in das Hofer Land. Die Förderzusagen gehen aus einem Schreiben von Verkehrsministerin Kerstin Schreyer an Alexander König hervor.
Mit 1,48 Mio. Euro erhält die Stadt Hof den Löwenanteil zur Belebung der Innenstadt. Es folgen die Stadt Rehau mit 392.000 Euro, die Stadt Münchberg mit 387.000 Euro, die Stadt Schwarzenbach a.d. Saale mit 261.000 Euro, die Stadt Helmbrechts mit 232.000 Euro und der Markt Oberkotzau mit 48.000 Euro. Der Fördersatz beträgt 80 Prozent. Bei besonders finanz- und strukturschwachen Kommunen beläuft er sich sogar auf bis zu 90 Prozent. Mit dem Sonderfonds „Innenstädte beleben“ unterstützt der Freistaat städtebauliche Konzepte zur Weiterentwicklung der Innenstädte ebenso wie die vorübergehende vergünstigte Anmietung oder den Erwerb von leerstehenden Räumlichkeiten durch die Gemeinden. Weiterhin sollen damit Projektfonds zur Innenstadtentwicklung gefördert werden, um zum Beispiel Events finanzieren zu können. Die Fördermittel können auch für Machbarkeitsstudien verwendet werden, bei denen untersucht wird, wie leerstehende, großflächige Einzelhandelsimmobilien anders genutzt werden können.

Insgesamt stehen 2021 für den Sonderfonds aus dem bayerischen Städtebauförderungsprogramm 100 Millionen Euro für 279 Kommunen zur Verfügung. Landtagsabgeordneter Alexander König: „Der Freistaat unterstützt unsere Kommunen dabei, ihre Innenstädte und Ortskerne neu aufzustellen und noch attraktiver zu gestalten. Der Sonderfonds ‚Innenstädte beleben‘ trägt hoffentlich dazu bei, die negativen Folgen der Pandemie für die Ortskerne abzufedern.“