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03.07.2019
Zentrum für Energie- und Wassermanagement wird für 2,4 Mio. Euro an das Versorgungsnetz des Hochschul-Campus angebunden
Haushaltsausschuss hat heute grünes Licht für die Erschließungsmaßnahmen gegeben

Der Hofer Landtagsabgeordnete Alexander König, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, freut sich darüber, dass der Haushaltsausschuss des Landtags heute die Erschließungsmaßnahmen für das geplante Zentrum für Energie- und Wassermanagement (ZEW) an der Hochschule Hof genehmigt hat. „Ich begrüße es sehr, dass der Bau des Kompetenzzentrums jetzt ganz offensichtlich Fahrt aufnimmt. Gleichzeitig erwarte ich, dass nach den notwendigen Beschlüssen die erforderlichen Erschließungsarbeiten auf dem Campus auch zeitnah starten“, so König. Für die Anbindung des ZEW-Neubaus und etwaiger künftiger Baufelder im östlichen Bereich der Liegenschaft an die bestehenden Versorgungsnetze der Hochschule hat die Bauverwaltung Kosten in Höhe von 2,4 Millionen Euro veranschlagt.

Die Planung umfasst im Wesentlichen folgende Maßnahmen:
• Erweiterung der vorhandenen Strom-, Heizungs- und Trinkwasserversorgung sowie der Gebäudeleittechnik-Verkabelung
• Neuverlegung einer Gas-Leitung • Ergänzung des Abwassersystems
• Anbindung an das Wege- und Straßensystem mit Errichtung eines asphaltierten Werkhofes und einer befahrbaren Fläche in der Umgebung des Gebäudes zur Montage der Forschungseinrichtungen an der Gebäudefassade des ZEW

Das ZEW soll als Kompetenzzentrum für die Zukunftsthemen „Energieeinsparung“ und „Aufbereitung von Wasser“ das Profil der Hofer Hochschule stärken und den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Unternehmen forcieren. Einige Forschungsgeräte (Blockheizkraftwerk, Gaskessel u.a.) benötigen einen Erdgasanschluss. Dieser soll mittels einer Übergabestation in einem Gebäudeteil der benachbarten Hochschule für den öffentlichen Dienst hergestellt werden. Die Entwässerung des ZEW-Neubaus erfolgt im Trennsystem. Zur Begrenzung der Wassereinleitung bei Starkregen wird ein Regenrückhaltebecken mit Drosselbauwerk vorgesehen. Das ZEW soll an das Nahwärmenetz der Liegenschaft angebunden werden, wobei sich die Heizzentrale in der angrenzenden Hochschule für den öffentlichen Dienst befindet. Die Trinkwasserversorgung soll durch Anbindung an die Trinkwasserleitung des Nachbargebäudes des Instituts für Informationssysteme sichergestellt werden. Bestandteil der Maßnahme ist auch die Errichtung eines asphaltierten Werkhofs einschließlich Zufahrt nördlich des ZEW. Da an die ZEW-Gebäudefassade zu Forschungszwecken eine zweite Fassadenschicht für Solarthermie- und Photovoltaikelemente angebracht werden soll, wird zur Montage der Forschungseinrichtungen eine befahrbare Schotterrasenfläche geschaffen. Außerdem sind zwei Ladestationen für E-Autos mit insgesamt vier Ladepunkten und je 3,7 kW vorgesehen. Im Bereich der Albert-Einstein-Straße wird ein Grünstreifen mit sieben Bäumen entstehen. Weitere Grünflächen sollen als Blumenwiese angelegt werden.