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02.10.2017
Starkes Votum für Alexander König und Harald Fichtner
Mit überzeugenden Ergebnissen nominierten die CSU-Delegierten Landtagsabgeordneten Alexander König für die Landtagswahl 2018 und Oberbürgermeister Harald Fichtner für die Bezirkstagswahl 2018.
Hof – 90 Delegierte der CSU-Kreisverbände Hof-Land und Hof-Stadt waren kurz nach der Bundestagswahl nach Wölbattendorf in den Saal des Gasthofs „Grüne Linde“ gekommen, um ihre Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl 2018 zu küren. Der CSU-Kreisvorsitzende Hof-Land Alexander König begrüßte Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Friedrich, Landrat Oliver Bär, Ehrenkreisvorsitzenden Klaus Kopka und die fast vollzählig erschienen Delegierten der CSU im Stimmkreis 406 Hof.

In seinem launigen Rechenschaftsbericht über die letzten vier Jahre Landtagstätigkeit berichtete König anhand von vier Beispielen wie er für die Region in München in der CSU-Landtagsfraktion und gegenüber der Staatsregierung kämpft. Als Tiefpunkt bezeichnete er das seinerzeitige Gerangel um die Standorte für die Digitalen Gründerzentren. „Ich musste von einem Altbayern im Kabinett über Handy erfahren, dass das Digitale Gründerzentrum nach Bamberg und nicht nach Hof kommen sollte,“ erzählte König wie praktische Politik wirklich funktioniert. Erst sein massives Auftreten in der Fraktion habe dazu geführt, dass die Staatsregierung einlenkte und Oberfranken zwei Gründerzentren zusagte, womit Hof dann doch zum Zug kam.

Auch die steigenden Bedarfszuweisungen für die Stadt Hof und der höhere Zuschuss für das Theater Hof seien laut König „nicht vom Himmel gefallen“. Vorausgegangen waren Gespräche mit Harald Fichtner und dem Hofer Kämmerer. Diese mündeten in drei Vorschläge zur Haushaltsverbesserung, welche er dem Ministerpräsidenten auf einem Blatt Papier präsentierte. In einem Vier-Augen-Gespräch in der Staatskanzlei habe ihm dann Ministerpräsident zwei der drei Vorschläge zugesagt „Und Horst Seehofer hat Hof sein Versprechen gehalten, so wie auch ich mein Versprechen halte und mich nicht mehr zum Konzertsaal in München äußere,“ erzählte Alexander König mit einem Augenzwinkern.

Als beispielhaften Gemeinschaftserfolg bezeichnete der CSU-Landtagsabgeordnete das Förderprogramm „Förderinitiative Nordbayern“. Das IHK-Gremium Hof-Wunsiedel hat zusammen mit den CSU-Landtagsabgeordneten und den CSU-Landräten die Idee Ministerpräsident Horst Seehofer schmackhaft gemacht. Dieser sagte entgegen allen Bedenken der Ministerien: „Das machen wir!“. Laut König liegen mittlerweile mehrere hundert Förderanträge von Städten und Gemeinden für dieses Förderprogramm vor. Als Beispielsfall nannte er den Abriss von zwei dem Verfall preisgegebenen Gebäuden neben dem Berger Rathaus, welche bereits in Schutt und Asche liegen. „Mit dem Programm können unsere Gemeinden endlich viele Schandflecke beseitigen, ihre Orte durch neue Maßnahme aufwerten und auch modernen Wohnraum schaffen, der bei uns sehr gesucht wird,“ freute sich König.

Auch das Förderprogramm „Revitalisierung von Industriebrachen“ geht auf einen Fall im Landkreis Hof zurück, wie König berichtete. „Bürgermeister Dieter Frank rief mich an und sagte, dass die Stadt die alte ERBA-Fabrik in Schwarzenbach am Wald abreißen will. Dort solle ein neuer Betrieb entstehen, der über 100 Arbeitsplätze schaffen werde, allerdings gäbe es Probleme mit der Förderung,“ erzählte König den Delegierten. Das darauffolgende gemeinsame Gespräch bei der Regierung bestätigte das leider. „Gleich in der nächsten Sitzungswoche besprach ich den Fall mit Innenminister Joachim Herrmann. Er war sofort davon überzeugt, dass wir da was machen müssen. Das Ergebnis war das neue Förderprogramm, mit welchem mittlerweile die neue Fabrik errichtet wurde, in welcher über 150 Menschen arbeiten,“ freute sich der Hofer Abgeordnete.

Neben den großen Beispielsfällen berichtete Alexander König auch von seiner Arbeit im Parlament und den vielen unterschiedlichsten Anliegen, welche von Gemeinden, Firmen, Kirchen, Vereinen und vor allem von vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern herangetragen werden. „Wenn ich im Einzelfall helfen kann, freue ich mich selbst am meisten darüber. Das ist meine Motivation!“, begründete er seine Bereitschaft den Stimmkreis Hof wieder im Bayerischen Landtag vertreten zu wollen.     

Bezirkstagsvizepräsident Eberhard Siller hingegen stellte sich nach fast 20 Jahren Tätigkeit als Bezirksrat nicht mehr für die Nominierung zur Wahl. „Ich bedanke mich bei allen für die lange und sehr gute Zusammenarbeit. In meiner Zeit im Bezirkstag konnten wir für Stadt und Landkreis Hof viel erreichen und es hat sehr viel Freude gemacht“, äußerte sich Siller. Er betonte zudem die sehr gute Entwicklung der CSU in der Region. In den letzten zwei Jahrzehnten sind die beiden CSU-Kreisverbände zusammengewachsen. Für seine Nachfolge schlug Siller den Hofer Oberbürgermeister und CSU-Kreisvorsitzenden Hof-Stadt, Harald Fichtner, vor und empfahl ihn der Versammlung. Unter großem Applaus wurde Eberhard Siller von Alexander König und Harald Fichtner mit einem kleinen Geschenk und Blumen für seinen großen Einsatz im Bezirkstag gedankt.

Es folgten die Nominierungen der Stimmkreisbewerber für die Landtags- und Bezirkstagswahl 2018.

Harald Fichter dankte Alexander König für seinen ganz, ganz großen persönlichen Einsatz für die Stadt und den Landkreis Hof und schlug ihn als CSU-Kandidaten für die kommende Landtagswahl vor. Dieser wurde in der darauffolgenden geheimen Wahl mit 86 von 89 gültigen Stimmen erneut zum CSU-Direktkandidaten für die Landtagswahl 2018 gewählt. „Dieses Ergebnis zeigt das großartige Vertrauen, das ihr in mich setzt. Herzlichen Dank dafür!“, kommentierte König den Ausgang der Nominierung. Auch der von Alexander König für den Bezirkstag vorgeschlagene Harald Fichtner wurde mit einem eindeutigen Ergebnis von 87 von 90 Stimmen nominiert.

Nach weiteren formellen Wahlen und Beschlüssen ergriff Hans-Peter Friedrich als Bundestagsabgeordneter und CSU-Bezirksvorsitzender das Wort. Er blickte auf die kommende schwierige Zeit im Bund und betonte die wichtige Arbeit der CSU an der Basis. Keine andere Partei sei so in der Bevölkerung verwurzelt wie die CSU. Das verloren gegangene Vertrauen, das durch das Ergebnis der diesjährigen Bundestagswahl deutlich wurde, muss durch harte und ernsthafte Arbeit wieder zurückgewonnen werden.