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11.12.2012

Alexander König besucht Jean-Paul-Gymnasium

Alexander König vor den Sozialkunde-Klassen des Jean-Paul-Gymnasiums in Hof.

Der Hofer Landtagsabgeordnete Alexander König besuchte auf Einladung des Direktors des Jean-Paul-Gymnasiums Dr. Markus Köhler den Sozialkundeunterricht der 11. Klassen. Dort berichtete er über seine Arbeit als Landtagsabgeordneter, seinen persönlichen politischen Werdegang und diskutierte mit den Schülern unterschiedlichste Themen.

Gleich zu Beginn löcherten die rund 60 Schüler Alexander König mit Fragen zur prekären Haushaltslage in Hof und wie es damit vereinbar sei, dass Anschaffungen wie das Wirth-Denkmal möglich seien, aber für die beispielgebende „Glühbirne des over-head-Projektors“ ein langer Behördengang der Schulleitung notwendig sei. Auch wenn König als Landespolitiker sich nicht in die Arbeit der Hofer Kommunalpolitiker einmischen will, verweist er auf die hohe Unterstützung, die die Stadt Hof vom Freistaat Bayern erhält. „Hof hat bisher bei allen förderungswürdigen Projekten immer den maximalen Zuschuss bekommen“, so König. „Was die Stadt dann im Detail mit den Zuschüssen anfängt, obliegt einzig und allein der Kommunalpolitik“, erklärt König weiter. Schließlich wolle keiner, dass in München bestimmt wird, was hier vor Ort notwendig sei und was nicht. „Das sind Entscheidungen der Kommunalpolitik. Als Landespolitiker kann ich aber zusagen, dass wir alles tun um die Stadt Hof bestmöglich zu unterstützen“, so Alexander König.
Auch mögliche Zukunftsperspektiven in der Region und das Image der Hofer Gegend beschäftigten die Schüler. Für König zwei Seiten einer Medaille. „Wir haben hier sehr gute Zukunftsperspektiven für junge Leute. Wir verfügen im Raum Hof über eine Vielzahl an Top-Unternehmen, die immer stärker nach Fachkräften suchen“, beschreibt der Landtagsabgeordnete die Situation. Gegen das schlechte Image möchte König vorgehen, indem er die Hofer auffordert die positiven Seiten der Region hervor zu heben. „Wir dürfen uns nicht selber schlecht reden, sondern müssen aufzählen, was wir alles zu bieten haben“, so König. Bedenken kommen in den Reihen der Schüler dennoch auf. So sorgt sich beispielswiese Luisa Kolb um die Entwicklung und damit die Zukunft der Hofer Innenstadt: „Rote Pflastersteine und immer mehr ‚Ein-Euro-Läden‘ erhöhen meine Lebensqualität nicht“, beklagt sie. „Wir dürfen unsere Probleme sicher nicht totschweigen. Aber nach außen müssen wir trotzdem das positive herausstellen“, antwortet Alexander König.
Neben der Entwicklung der Region interessierten sich die Schüler ein Jahr vor ihrem Abitur natürlich auch für die Studienbeiträge. „Die Situation im Landtag hat sich festgefahren“, beschreibt Alexander König die derzeitigen Verhandlungen zwischen CSU und FDP um den Verbleib der Studienbeiträge in Bayern. König selbst spricht sich deutlich für eine Abschaffung der Beiträge aus. „Es gibt sicherlich gute Argumente für und gegen die Studienbeiträge, die man alle abwägen muss. Aber auf ein Argument haben wir keine Antwort mehr: Warum wir in Bayern Studienbeiträge verlangen müssen und andere Länder trotz teils miserabler Haushaltslage nicht“, erklärt der stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende. Ein möglicher Kompromissvorschlag ist seiner Ansicht nach die Studienbeiträge bis zur nächsten Wahl auszusetzen. „Dann werden wir nach der Wahl sehen ob die CSU die Beiträge abschaffen kann“, so König. Fakt ist jedoch, dass bereits jetzt in den Haushaltsverhandlungen Ausgleichszahlungen für die Universitäten eingeplant werden. „Schaffen wir die Beiträge ab, müssen den dreistelligen Millionenbetrag, der den Universitäten dann fehlt, möglichst voll ersetzen“, betont König.
Während des neunzigminütigen Gesprächs stand Alexander König den Schülern zu verschiedensten Themen, wie dem demographischen Wandel der Region, möglichen Reformen des G8, der zunehmenden Politik Verdrossenheit Jugendlicher oder auch der Würdigung des Ehrenamts Rede und Antwort. „Mir gefällt dieser Austausch mit den Jugendlichen sehr gut. Hier bekomme ich oft neue Sichtweisen geboten und erfahre viel Neues“, so Alexander König nach dem Gespräch. Und Hilfe konnte der Abgeordnete auch gleich anbieten: Schülersprecher Max Zuber machte sich für regelmäßige Treffen der Hofer Schüler mit der Stadt Hof stark. „Das Anliegen kann ich gerne bei Oberbürgermeister Harald Fichtner vorbringen“, sagt Alexander König. Gleichzeitig betont er, dass er, wie auch Harald Fichtner, in solchen Fällen immer erreichbar sei. „Egal ob über E-Mail, Facebook oder mit dem klassischen Brief – ihr könnt mich bei Fragen oder Anliegen immer kontaktieren“, so Alexander König abschließend.