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Archiv

09.06.2016

Region ist stolz auf Landesamt

König besucht LfU in Hof

„Die ganze Region ist stolz auf das Landesamt für Umwelt in Hof. Eine solche Behörde und ihre Mitarbeiter haben hier einen ganz anderen Stellenwert als in München“, machte der Hofer CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König bei seinem jüngsten Besuch im Landesamt für Umwelt (LfU) in Hof deutlich.

Das Bild zeigt von links: Dr. Wolfgang Sprenger, Dr. Richard Fackler, Alexander König MdL, Personalratsvorsitzenden Peter Köstner und Dr. Alexander Kleinhans, der ein Computerprogramm zur Berechnung von Hochwasserereignissen erklärte
König nutzte den zehnten Jahrestag des Umzuges nach Hof, um dem LfU in der Hans-Högn-Straße einen Besuch abzustatten. Bei einem Informationsgespräch zog der Leiter der Dienststelle, Vizepräsident Dr. Richard Fackler, Bilanz: „Am 1. Juni 2006 haben die ersten 100 Mitarbeiter in Hof angefangen. Nach zehn Jahren sind alle gut angekommen.“ Fackler und seine 311 Mitarbeiter arbeiten in Hof hauptsächlich an den Themengebieten Wasser und Geologie und treiben die Stärkung der fachlichen Fundierung des Standortes mit Nachdruck voran. „Das Thema Wasser ist auch dank des Landesamtes zu einem wichtigen Standortfaktor für die ganze Region geworden. Hof wird international bei diesem Themenbereich Kompetenz zugeschrieben. Das stärkt auch unsere Wirtschaft“, so Landtagsabgeordneter Alexander König. Königs Besuch hatte auch einen aktuellen Anlass: Nach den dramatischen Hochwasserereignissen, bei denen sogar Todesfälle zu beklagen waren, lies sich der Abgeordnete von Dr. Alexander Kleinhans und Dr. Wolfgang Sprenger über die Entwicklung des Hochwassernachrichtendienstes und der Hochwasservorhersage informieren. „75 Prozent der Vorhersagen treffen zu, aber es wird auch weiterhin ein Restrisiko bleiben. Vor allem Ereignisse, die auf so kleinteilige Räume treffen wie jetzt in Simbach am Inn, lassen sich wohl auch in Zukunft kaum vorhersagen“, erklärte der Hochwasserexperte Dr. Alexander Kleinhans. Er zeigte dem Landtagsabgeordneten verschiedene Computerprogramme mit denen Hochwasservorhersagen berechnet werden können. Kleinhans machte deutlich, dass sich die Anstrengungen der zuständigen Behörden und Wetterdienste künftig noch stärker auf die Aufklärung der Bevölkerung fokussieren müssen: „Die Menschen brauchen Handlungsanweisungen, wie sie sich in einer solchen akuten Gefahrensituation verhalten müssen. Dabei geht es in erster Linie um den Schutz von Leib und Leben“, so Kleinhans. Eine weitere interessante Information erhielt Alexander König von Dr. Walter Joswig, zuständig unter anderem für den Naturschutz am LfU in Hof: „Unsere Aufgabe ist auch das Wolfsmanagement in Bayern. Die Wolfspopulation in unseren südlichen und östlichen Nachbarländern dehnt sich aus. Früher oder später wird ein Wolf auch in Bayern aufschlagen“, ist Joswig aufgrund der Beobachtungen überzeugt. Schon jetzt gehen immer wieder Anzeigen aus der Bevölkerung beim LfU ein, dass ein Wolf gesichtet worden sei. „Der sicherste Nachweis ist ein Gentest, es werden aber auch Bilder von Fotofallen durch Experten ausgewertet“, erklärte Dr. Walter Joswig die Vorgehensweise. CSU-Landtagsabgeordneter Alexander König nutzte seinen Besuch außerdem für ein Gespräch mit dem örtlichen Personalrat. „Ich hoffe, dass sich mittlerweile alle Landesamt-Mitarbeiter in Hof wohlfühlen und wirklich angekommen sind“, so König. Personalratsvorsitzender Peter Köstner machte deutlich, dass es nie eine hundertprozentige Zufriedenheit geben wird, das Arbeitsklima in Hof aber positiv bewertet wird. Köstner betonte außerdem, dass die Gesteinssammlung, die mit weiteren 15 Mitarbeitern in Hof ausgestattet wird, eine wichtige Stärkung des Standortes bedeutet.