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29.06.2015

Hochschule Hof hat hohes Zukunftspotenzial

Auf Einladung des Hofer CSU-Landtagsabgeordneten hat sich der Vorsitzende des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur im Bayerischen Landtag, Oliver Jörg, an der Hochschule Hof und Münchberg über aktuelle Themen informiert. „Die Hochschule Hof ist mit ihren beiden Standorten eine Einrichtung mit hohem Zukunftspotenzial“, so das Fazit von Landtagsabgeordnetem Oliver Jörg bei seinem Informationsbesuch.

Bei den Gesprächen mit Präsident Professor Jürgen Lehmann, Vizepräsident Professor Frank Ficker und Professor Richard Göbel, dem wissenschaftlichen Leiter des Instituts für Informationssysteme an der Hochschule Hof, war man sich einig, dass die inhaltliche Ausgestaltung des geplanten Wasserinstituts so schnell wie möglich erfolgen muss. „Nachdem die Bayerische Staatsregierung die Finanzierung der Pyramide, in der das Wasserinstitut untergebracht werden soll, bereits zugesagt hat, müssen jetzt die nächsten Schritte schnellstmöglich erfolgen“, machte Landtagsabgeordneter Alexander König deutlich. Hochschulpräsident Lehmann regte an, zumindest für ausländische Studenten die Studiengebühren wieder einzuführen, da hier ein höherer Verwaltungs- und Betreuungsaufwand nötig sei. Außerdem stellte er den beiden Landtagsabgeordneten seine Vision von einer Hochschule ohne Fakultätsstruktur vor, die die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Lehrstühle in den Vordergrund rücken würde. „In einer Welt, in der immer mehr Vielseitigkeit und universelles Wissen gefragt ist, ist die Idee einer Hochschule ohne Fakultätsstruktur auf alle Fälle einen Versuch wert“, zeigte sich Oliver Jörg begeistert.
Professor Richard Göbel machte gegenüber König und Jörg deutlich, dass das Institut für Informationssysteme (iisys) in seiner Größenordnung eine absolute Besonderheit darstellt und so nirgends anders zu finden sei. Außergewöhnlich ist zudem, dass bei dem Institut an der Hochschule Hof keine Großfirmen im Hintergrund agieren, sondern Aufträge für das Forschungsinstitut ausschließlich von den regionalen Mittelständlern kommen. Ein Problem der Personalfinanzierung sprach Göbel während des Informationsgespräches ebenfalls an: „Wenn Forschungsaufträge auslaufen und neue akquiriert werden, fehlen uns zeitweise die Mittel, unser Personal weiter zu bezahlen.“ Dazu kommt, dass es nahezu unmöglich ist, 100 Prozent der benötigten Mitarbeiter nur über Forschungsaufträge zu finanzieren. Alexander König bat den Vorsitzenden des Ausschusses für Hochschule, Forschung und Kultur, sich um Finanzierungsmittel zu bemühen, um die geschilderten Auftragslücken und die damit einhergehenden Probleme abzufedern. König nutzte außerdem die Gelegenheit, sich bei seinem Abgeordnetenkollegen Oliver Jörg zu bedanken, dass er seine Forderung, die Digitalisierungsoffensive Bayern auch in die Fläche zu bringen, gegenüber der Bayerischen Staatsregierung unterstützt hat. Nachdem jetzt bayernweit Gründerzentren für Digitalisierung eingerichtet werden sollen, machte Alexander König deutlich, dass ein solches Gründerzentrum nirgends in ganz Oberfranken so hervorragend passt wie an der Hochschule Hof. „Durch das iisys ist die Hochschule Hof geradezu prädestiniert, die Digitalisierungsoffensive Bayern von Hof aus auf den Weg zu bringen. Zumal Präsident Lehmann dankenswerterweise bereits ein Konzept für das Gründerzentrum an der Hochschule Hof erarbeitet hat“, machte Landtagsabgeordneter Alexander König deutlich.
Im Anschluss zeigten die Verantwortlichen der Hochschule Ausschussvorsitzenden Oliver Jörg den Standort Münchberg, wo sich Jörg vor allem von dem enormen Maschinenpark beeindruckt zeigte. Die Vertreter der Hochschule Hof und Landtagsabgeordneter Alexander König stellten in Münchberg die Bedeutung des geplanten Textilforschungszentrums heraus. Im Moment laufen bereits Gespräche zwischen der Hochschule, dem Textilverband und der Bayerischen Staatsregierung. „Das Hofer Land ist nach wie vor Textilregion Nummer Eins. Die vorhandenen hervorragenden textilen Kompetenzen müssen hier genutzt werden und der Standort Münchberg auf dem entsprechenden Markt noch stärker etabliert werden“, unterstrich CSU-Landtagsabgeordneter Alexander König. Sein Kollege und Ausschussvorsitzender Oliver Jörg machte deutlich, dass der Bayerische Landtag die Hochschule mit ihren Standorten Hof und Münchberg auch in Zukunft mit Nachdruck unterstützen wird. „Hier werden nicht nur jungen Menschen aus der Region, sondern aus der ganzen Welt moderne Bildungschancen eröffnet. Deshalb ist es unsere Aufgabe, die Rahmenbedingungen auch in Zukunft so fortzuentwickeln, dass die Hochschule ihre Strahlkraft weiter ausbauen kann“, so Oliver Jörg.
Das Bild zeigt von links: Alexander König, Jürgen Lehmann, Oliver Jörg, Frank Ficker und Richard Göbel.