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Aktuelles

26.02.2021

MdL König schlägt der Deutschen Rentenversicherung vor, das neue Reha-Zentrum in Bad Steben mit einem Hackschnitzelheizkraftwerk zu betreiben

Der Hofer Landtagsabgeordnete Alexander König, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, hat sich in einem Schreiben mit einer Idee an die Deutsche Rentenversicherung in Berlin gewandt: Darin schlägt König der Rentenversicherung vor, für den beschlossenen Neubau des Reha-Zentrums in Bad Steben ein Hackschnitzelheizkraftwerk vorzusehen.

„Die neue Klinik könnte ihren wesentlichen Energiebedarf klimaneutral aus Hackschnitzel decken“, schreibt Alexander König und bittet den Vorstand der Rentenversicherung, seinen Vorschlag im Rahmen der bevorstehenden Planungen zu diskutieren.

Als funktionierendes Beispiel führt der Landtagsabgeordnete das Hackschnitzelheizkraftwerk des Kurzentrums Weißenstadt an, das von der Waldbesitzer-Dienstleistungs-GmbH Hochfranken zuverlässig versorgt werde.

Der hohe Anteil an Staats- und Privatwald in der Region würde langfristige Lieferverträge für Hackschnitzel garantieren und damit nachhaltige Versorgungssicherheit bieten. König: „Im Umkreis von nur zehn Kilometern Luftlinie um Bad Steben stehen etwa 10.000 Hektar Staats- und Privatwald. Vor allem die Wälder in Privatbesitz verfügen über einen großen Holzvorrat.“ Die Bayerischen Staatsforsten bewirtschaften den Wald des Freistaates Bayern, der wiederum größter Waldbesitzer in Deutschland ist und im Frankenwald über erhebliche Flächen verfügt.

Der Landtagsabgeordnete stellt in seinem Schreiben die Vorzüge von Holz heraus: „Ein Schüttraummeter Holzhackschnitzel hat einen Heizwert von 75 Litern Heizöl. Bei der Verbrennung wird genauso viel klimaschädliches Kohlendioxid ausgestoßen, wie der Baum im Laufe seines Lebens gebunden hat.“ Pro Jahr wachse ein Hektar Wald um zehn Kubikmeter Holz. Davon falle mindestens ein Kubikmeter als Restholz aus Baumkronen u.ä. für Hackschnitzel an. „Das sind 20.000 Schüttraummeter Zuwachs pro Jahr, in unmittelbarer Umgebung und ohne lange Transportwege“, rechnet König vor.

Natürlich ist sich der Landtagsabgeordnete bewusst, dass die mögliche Verwirklichung seines Vorschlags von verschiedenen Faktoren abhängig ist. „Der Neubau einer Klinik erfolgt nicht über Nacht und bedarf erheblicher, tiefgehender Vorüberlegungen und Planungen. Umso mehr würde ich mich freuen, wenn die Idee, die neue Klinik in Bad Steben mit dem Energieträger Holz aus der Region energetisch zu bewirtschaften, zunächst auf ihre Machbarkeit geprüft wird.“

Mit dem zukunftsweisenden Ersatzbau für die bestehende Klinik in der Berliner Straße werde das Staatsbad als Reha-Standort maßgeblich gestärkt. „Ich bin davon überzeugt, dass dank der tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der günstigen geografischen Lage und der langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit des Reha-Zentrums mit der Marktgemeinde Bad Steben und dem Freistaat Bayern als Träger des Staatsbades Bad Steben damit die besten Voraussetzungen für eine gute zukünftige Entwicklung des Standortes Bad Steben geschaffen werden“, so König abschließend.