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Aktuelles

13.08.2020

Vorgesehener Baubeginn 2024: Die Ortsumgehung von Oberkotzau wird kommen!


Zur Diskussion über den Bau der Ortsumgehung / Staatsstraße 2177 von Fattigau/Oberkotzau erklärt der Hofer Landtagsabgeordnete Alexander König, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag:

Die Ortsumgehung von Fattigau/Oberkotzau wird gebaut werden! Seit vielen Jahren unterstütze ich den mehrheitlichen Wunsch der Oberkotzauer Bürgerinnen und Bürger, den Ortskern mithilfe einer Umgehungsstraße vom Durchgangsverkehr zu entlasten.


Zum aktuellen Sachstand habe ich mich bei Herrn Leitenden Baudirektor Kurt Schnabel, Staatliches Bauamt Bayreuth, erkundigt. Es freut mich, dass nach der langen Planungsunterbrechung aufgrund des fünfjährigen Gerichtsverfahrens jetzt Baurecht für die Ortsumgehung von Oberkotzau besteht.

Der erste Bauabschnitt wird nach derzeitiger Planung ab 2024 beginnen, sofern der Grunderwerb erfolgreich verläuft. Was die Finanzierung betrifft, wird die Oberkotzauer Umgehung das nächste Großvorhaben in Franken nach der Nordumgehung von Coburg sein, das aus dem gesonderten Bedarf finanziert werden wird.

Der Zeitplan lässt sich aufgrund der notwendigen Maßnahmen nach Auskunft des Bauamtes realistischerweise nicht straffen. Im Interesse der Marktgemeinde Oberkotzau und ihrer Bürgerinnen und Bürger, die nach meiner Überzeugung den Bau der Umgehung mehrheitlich befürworten, appelliere ich an das Staatliche Bauamt Bayreuth alles zu unternehmen, um den Zeitplan auch einzuhalten! Herr Leitender Baudirektor Schnabel hat mir versichert, dass das Bauamt im regelmäßigen Austausch mit dem Markt Oberkotzau und Bürgermeister Stefan Breuer steht.

Nach einer Aktualisierung der Planungsunterlagen hat das Bauamt seit Jahresbeginn die Vergabe der Ingenieurdienstleistungen vorbereitet. Die Planung der rund sechs Kilometer langen Neubautrasse und der dazugehörigen Ingenieurbauwerke überschreitet den Vergabeschwellenwert für freiberufliche Leistungen. Deswegen müssen diese Planungsleistungen in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, dem sogenannten VgV-Verfahren, vergeben werden. Die Vorbereitung der Vergabe ist laut Auskunft des Staatlichen Bauamtes aktuell abgeschlossen. Das Verfahren wird demnächst im Staatsanzeiger veröffentlicht.

Mit Abschluss des Vergabeverfahrens sind die wesentlichen Planungsleistungen vergeben, damit die Ausführungsplanung und Bauvorbereitung ab 2021 auch in technischer Sicht fortgeführt werden kann. In der Zwischenzeit werden weitere Gutachten und Ingenieurleistungen (Bodengutachten, Altlastenanalytik, Archäologie, Hydrologie etc.) beauftragt. Der Grunderwerb ist bereits angelaufen. Es werden zunächst Flächen für ökologische Ausgleichsmaßnahmen erworben. In der Folge sollen alle weiteren betroffenen Grundstückseigentümer kontaktiert werden.