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Aktuelles
06.02.2019, 14:22 Uhr
Freistaat Bayern fördert „Initialprojekt zur Analyse und Entwicklung der Schieneninfrastruktur ab Hof in Richtung Osteuropa“ mit 87.600 Euro
Staatsminister Dr. Hans Reichhart antwortet MdL Alexander König
Der Hofer Landtagsabgeordnete Alexander König, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, hat sich an Dr. Hans Reichhart, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, gewandt, um den aktuellen Sachstand zum Förderantrag „Initialprojekt zur Analyse und Entwicklung von Rail-Verkehren ab Hof in Richtung Osteuropa“ in Erfahrung zu bringen.
Antragstellerin des Projekts ist die Logistikagentur Oberfranken e.V., die im Rahmen einer Studie ermitteln möchte, welchen Anpassungsbedarf es gibt, um das bayerische Schienennetz ab Hof besser an den Wirtschaftsraum Osteuropa, das Baltikum und die Seidenstraße anzubinden.
Jetzt hat König eine positive Antwort von Staatsminister Dr. Reichhart bekommen: Das Projekt wurde für förderwürdig befunden und kann im Rahmen einer DAWI-Deminimis-Förderung in Höhe von 87.600 Euro bezuschusst werden.

Landtagsabgeordneter Alexander König unterstützt die Begründung des Staatsministeriums, wonach die weitere Verbesserung der Schienenanbindung Richtung Osteuropa und darüber hinaus von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung für die gesamte Europäische Union, insbesondere auch für die Region Hof ist. Die Studie soll zu einer besseren strategischen Planung und Entwicklung internationaler Schienenkorridore speziell für den Güterverkehr beitragen. „Ein besser ausgebautes Schienennetz zu unseren östlichen Nachbarn ist vor allem für die Fortentwicklung des Güterverkehrszentrums Hof von zentraler Bedeutung“, unterstreicht der CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König. Wie aus der Antwort des Staatsministers außerdem hervorgeht, ist die weitere Entwicklung der Schieneninfrastruktur maßgeblich, um die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris zu erreichen.

Die Gesamtkosten des Initialprojekts belaufen sich auf 146.000 Euro. Die Logistikagentur Oberfranken sowie ko-finanzierende Unternehmen beteiligen sich mit insgesamt 58.400 Euro an den Kosten. Innerhalb von zwei Jahren sollen der Status Quo der aktuellen Schieneninfrastruktur sowie darauf aufbauend Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft mit einem Maßnahmenkatalog zusammengestellt und priorisiert werden, die geeignet sind, das Schienennetz für die Zukunft zu ertüchtigen.

Mit Schreiben vom 31. Januar habe sein Haus grünes Licht für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn gegeben, heißt es in der Antwort von Staatsminister Dr. Reichhart an Landtagsabgeordneten König. „Der Förderbescheid kann erst erteilt werden, sobald der Haushalt endgültig verabschiedet wurde“, so König.