Alexander König MdL
Besuchen Sie uns auf https://www.alex-koenig.de

SEITE DRUCKEN

Aktuelles
22.01.2019, 09:36 Uhr
Pressemitteilung zum Verlauf der Gleichstrom-Trasse und dem Artikel „Emotional, aber konstruktiv“ in der Frankenpost vom 18.1.2019

Der Hofer Landtagsabgeordnete Alexander König, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, erklärt hinsichtlich des vorgestellten Verlaufskorridors der Süd-Ost-Stromtrasse Folgendes:

„Die Frage, ob der Bau der neuen Gleichstrom-Trasse tatsächlich notwendig ist, muss von anderer Stelle beantwortet werden. Eine Erdverkabelung der gesamten Süd-Ost Stromtrasse ist völlig unnötig und aus volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht zu vertreten. Dies würde zu Mehrkosten in Höhe von Milliarden Euro führen, die wiederum auf die Stromkosten der Haushalte und Unternehmen umgelegt würden. Dadurch kämen auch Arbeitsplätze in unserer heimischen Wirtschaft in Gefahr.

Mit einem gesunden Menschenverstand kann man deswegen nur zu dem Ergebnis kommen, dass ein Trassenverlauf entlang des Schutzstreifens der Autobahn aus vielerlei Gründen den meisten Sinn macht. Gleichzeitig macht es Sinn, Teilstrecken innerhalb von Ortsbereichen unter der Erde zu verlegen.

Zuständiger Gesetzgeber für die gesamte Thematik „Gleichstromtrasse“ ist allein der Deutsche Bundestag, dessen gewählte Abgeordnete sich um die berechtigten Sorgen der Menschen kümmern sollten. Deswegen unterstütze ich auch ein gemeinsames Schreiben der Landräte, Bundes- und Landtagsabgeordneten aus Oberfranken und der Oberpfalz an den Präsidenten der Bundesnetzagentur in Bonn, das auf Initiative von Albert Rupprecht, MdB entstanden ist. In dem gemeinsamen Schreiben wird der Präsident der Bundesnetzagentur aufgefordert, gemäß dem Bündelungsgebot zu prüfen, ob die Stromtrasse im Schutzstreifen neben der befestigten Fahrbahnspur der A93 verlaufen könnte. Weiterhin soll die Frage geklärt werden, welche Auswirkungen es hätte, wenn neue, platzsparende 525 kV-Leitungen verwendet würden."