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04.06.2018
Schloßbrauerei Stelzer - Eine Brauerei mit Zukunft
Der CSU-Landtagsabgeordnete Alexander König besuchte vor Kurzem die Schloßbrauerei Stelzer in Oberkotzau, die auf eine lange Geschichte bis ins Jahr 1353 zurückblicken kann. Die Inhaber Christian und Silvia Stelzer führen die Traditionsbrauerei und modernisieren den Betrieb Stück für Stück. Davon konnten sich auch der erste und der zweite Bürgermeister von Oberkotzau, Stefan Breuer und Erich Pöhlmann überzeugen, die gerne mit zum Ortstermin gekommen waren.
Zu Besuch bei der Schloßbrauerei Stelzer (v.l.): Erich Pöhlmann, Stefan Breuer, Inhaberin Silvia Stelzer, Alexander König, Inhaber Christian Stelzer

„Die Geschäfte laufen gut“, zeigte sich das Ehepaar Stelzer zufrieden. Das belegen auch die Zahlen: 13.000 hl Bier werden im Jahr gebraut und verkauft, pro Sud werden je 5000 l Bier hergestellt. Stattliche 65% der Menge werden frei Haus geliefert, 15% gehen an den Großhandel und 20% werden in Gaststätten ausgeschänkt. Die Qualität und der Geschmack des Bieres hat das Ehepaar Stelzer auch dem guten Wasser aus dem 98 Meter tiefen Brunnen auf Münchberger Gneismasse zu verdanken.

16 Mitarbeiter und die Inhaber brauen aktuell 14 Sorten Bier. Dabei wird nicht nur auf Tradition geachtet, sondern auch zukunftsweisende Wege werden eingeschlagen. Die „Bioperle“ und die „Bioperle leicht“ bedienen den stets wachsenden Biomarkt und mit einer Investition von einer Million Euro wurde das Schudhaus auf den technisch neuesten Stand gebracht. Von dieser Investition profitieren sowohl die Brauerei selbst, in dem sie unter anderem ihren Energiebedarf halbieren konnten, als auch ein Großteil der Baufirmen, die aus der Region kommen. Kürzlich erhielt die Familie Stelzer für ihre hervorragende Arbeit die Silberne Medaille der DLG.

Trotz aller Erfolge hat der kleine Familienbetrieb auch mit vielen bürokratischen Hürden zu kämpfen. Zum Beispiel kostet die Erfüllung der Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung und des Bundes-Immissionsschutzgesetzes viel wertvolle Zeit und Reglements bei Mindestlohn, Arbeitsschutz und Führerscheinen erschweren das Finden und Halten von Fachkräften in einem solchen Handwerksbetrieb.

Alexander König hörte aufmerksam zu. „Ich bin begeistert von der Familie Stelzer und ihrem Mut und zukunftsgerichteten unternehmerischen Denken. Da muss man als Abgeordneter unterstützen, wo man nur kann“, fasste König seine Eindrücke des Unternehmensbesuchs zusammen.